Archiv für Juli 2010

     Ausgebrannt? Fränkische Obstbrenner          

Samstag, 31. Juli 2010

“Schlehengeist, Felsenkirschwasser, Berlepsch-Apfelbrand: Die Vielfalt an Schnäpsen in Unter-franken ist einzigartig. Noch, denn die Tradition des Obstlerbrennens ist in Gefahr: Die EU will das Branntweinmonopol kippen, die Subventionen für Kleinbrenner sollen bis 2017 auslaufen. Da sich dann das Geschäft nicht mehr lohnt, werden viele Brennereien schließen müssen. Und auch die fränkische Kulturlandschaft ist bedroht: Streuobstwiesen sind ein wichtiger Teil des Ökosystems und bieten Specht, Steinkauz und Wildbiene Unterschlupf. Jetzt droht Verwilde-rung. Brenner wie Alfons Kraft kämpfen für ihre Tradition und streben eine neue Förderung an.”

Film anschauen auf dem quer-Blog.


     Ministerpräsident bei quer          

Samstag, 31. Juli 2010

Interview und Hintergrundfilm anschauen:

Tod oder Gladiolen?

     Antideutsche gegen Straßenpatriotismus          

Samstag, 31. Juli 2010

“Wir schreiben das Jahr 20 nach dem letzten WM-Titel. Ganz Deutschland jubelt unserer Fußball-Nationalmannschaft zu. Ganz Deutschland? Nein. Ein von unheilvollen Vorahnungen geplagtes Grüppchen hört nicht auf, dem schwarzrotgoldenen Rausch Widerstand zu leisten – in tiefer Sorge vor dem nationalistischen Schreckgespenst.”

Zu sehen gibt des das Filmchen auf dem quer-Blog.

     Deutschlandfunk: Journalisten im Visier der Bosse          

Sonntag, 4. Juli 2010

In Mexiko herrscht ein blutiger Konflikt mit den Drogenkartellen. Und die Drogenbosse ermorden auch immer häufiger kritische Journalisten. Die reagieren mit Selbstzensur oder Exil – und entdecken das Web als Organ für offene Worte.

“Ich bin der Boss aller Bosse”, singt die mexikanische Band Los Tigres del Norte. “Jeder kennt mich und jeder respektiert mich. Mein Name wird trotzdem nie in der Zeitung stehen, denn was in die Medien gerät, entscheide ich.”

Das Lied ist eine ironische Hommage an den größten mexikanischen Drogenboss: Miguel Angel Felix Gallardo, genannt der Herr der Himmel. Es beschreibt, wie der Drogenkonflikt die mexikanische Kultur und die Medien prägen. Das Lied ist aus dem Jahr 1997, und es ist aktueller denn je: Denn der Einfluss der Kartelle auf die Medien wächst und die Zahl der Übergriffe auf Journalisten steigt: In zehn Jahren wurden über 60 Medienschaffende ermordet, 13 gelten als vermisst. Wer in das Visier der Narcos, der mexikanischen Drogenmafia, gerät, der lebt in großer Gefahr, sagt Jaime Martinez Ochoa.

Auf der Seite es Deutschlandfunks kann man den Beitrag anhören oder ganz lesen.