Pimp dein Game

Wolfenstein Screenshot Neue Levels, fiesere Bösewichte oder komplett neue Spielwelten.

In Mods basteln sich Fans ihre eigenen Erweiterungen für Computerspiele. Und die Game-Industrie? Die freut sich. Mods, oder auf Deutsch auch Modifkationen, sind selbstgebastelte Erweiterungen für Computerspiele. Also neue Levels, mutigere Helden, fiesere Bösewichte oder komplette Spielwelten, die auf das Originalgame noch eines draufsetzen. Für engagierte Zocker sind Mods deshalb das, was Wohnzimmerkonzerte für die Hardcorefans einer Band sind: ein unvergesslicher Moment mit ihren Idolen an einem vertrauten Ort – den eigenen vier Wänden.

Nur, dass man bei Mods eben nicht nur den Ort bestimmen kann, sondern gleich auch noch das, was die Spielfiguren anziehen. In aufwendigen Mods entwerfen die Fans komplett eigene Versionen eines Games. Wer alle Level schon mehrmals durchgezockt hat, der findet es eben lustig, wenn seine Helden aus “Herr der Ringe” statt in Mittelerde plötzlich im Wilden Westen kämpfen. Oder wenn alle Bösewichte Darth-Vader-Masken tragen. Oder die Inneneinrichtung eines Elfenpalasts in der selbstprogrammierten Version aussieht wie die Pils-Bar ums Eck.

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