Notizen

     Guatavita          

Montag, 21. Mai 2012


Gesehen an der Laguna de Guatavita, dem Ort des sagenumwobenen El Dorado.

     Antonio José de Sucre          

Freitag, 18. Mai 2012

200 Blocks gen Süden: Heute kleiner Rechercheausflug innerhalb der Stadtgrenzen. Da ist man dann schnell mal mehr als 1 1/2 Stunden unterwegs. Und das auch nur, weil der Transmilenio, der Ubahn-Schnellbusersatz gut vorankommt. Kostet dafür auch nicht mal einen Euro.

Und es stimmt wirklich, was mir über das Viertel Antonio José de Sucre erzählt wurde: Die Luft ist viel besser als in der Stadt. Außer der Wind weht von Bogotás größter Müllkippe Doña Juana rüber ins Barrio.

Und hier nochmal in der Übersicht, ungefähr so wird’s wohl gewesen sein:

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     Hörauftrag: Die FARC und die Pressefreiheit          

Mittwoch, 16. Mai 2012

Vor zwei Wochen wurde der französische Journalist Roméo Langlois in Kolumbien entführt und verschleppt. Er hatte das kolumbianische Militär bei einem Einsatz gegen die Drogenküchen der Guerilla gefilmt. Jetzt will die Farc Langlois als Druckmittel einsetzen. Sie fordern eine landesweite Diskussion über die Rolle der Medien in dem seit Jahrzehnten andauernden Konflikt zwischen Regierung und Guerilla.

Aber nicht nur von der Guerilla droht kritischen Journalisten Gefahr. Wer über Menschenrechtsverletzungen in Kolumbien berichtet, gerät schnell ins Fadenkreuz der Paramilitärs. Eine freie Berichterstattung wie man sie in westlichen Demokratien kennt, ist aber nicht nur wegen der gewalttätigen Gruppierungen nicht möglich, sondern auch weil der Staat mit repressiven Mitteln gegen kritische Journalisten vorgeht.

Hier nachhören, wie frei Journalisten in Kolumbien arbeiten können.

Nachtrag (18.5.): Keine Lust auf Hören, hier klicken und loslesen.

     Radio will haben          

Montag, 14. Mai 2012

Schöner Hören mit diesem exzellten Radio: Leider steht das Ding im Museo Nacional.

     Hörauftrag: Pressefreiheit in Kolumbien          

Montag, 14. Mai 2012

Ein Journalist als Kriegsgefangener: Gefahren für die Pressefreiheit in Kolumbien.
Wenn man von bedrohten Journalisten in Lateinamerika redet, denkt man sofort an Mexiko – wo die Drogenkartelle die Presse zum Schweigen bringen wollen. Aber in anderen Ländern steht es nicht viel besser um die Pressefreiheit: Nach wie vor werden auch in Kolumbien Journalisten bedroht und verfolgt. Und im Extremfall verschleppt, wie vor zwei Wochen der französische Journalist Roméo Langlois, den die Guerilla im Dschungel entführt hat. Welche Rolle spielen die Medien in Kolumbien, welche sollten sie spielen?

Diesen Fragen bin ich im Medienmagazin des BR nachgegangen – hier geht es zum Audio.

     Cadena Radial Colombiana          

Montag, 14. Mai 2012

Erste Eindrücke aus meinem Journalismus-Ausflug nach Kolumbien: Caracol Radio (Cadena Radial Colombiana) zeigt einem auf jeden Fall, wie relevantes, schnelles Radio gemacht wird. Wenn sie eine Frage haben, dann rufen sie einen Minister an: Von dem sie erstens die Telefonnummer haben und der zweitens auch noch rangeht. Caracol hat ihn der Hinsicht in etwa die Bedeutung wie die Polit-Talkshows der Öffentlich-Rechtlichen. So können sie Themen setzen und den Tag über weiterverfolgen.

Caracol Radio hat aber auch den Vorteil, dass es landesweit sendet und damit das gleiche Verbreitungsgebiet wie Zeitungen und Fernsehen hat. Wer also mit Caracol spricht, weiß, dass das Interview nicht nur in einem Landesteil ausgestrahlt wird. Außerdem hat Caracol ein gutes, junges Team: Viele Journalisten sind zwischen 20 und 30 Jahre alt und sehr gut, in dem was sie machen.

Gleichzeitig laufen hier im Radio auch einige Dinge, die man auch hinterfragen kann: Erstaunlich ist zum Beispiel, dass hier sechs Leute auf einmal im Studio sitzen und reden können. Es würden sogar noch mehr gehen, wenn man nur die Mikrofon-Computer-Arbeitsplätze im Studio zählt. Und wenn dann noch ein Interviewpartner in die Sendung geschaltet wird (was ungefähr andauernd passiert), dann dürfen den auch alle ausfragen – egal ob Moderator, Nachrichtenchefin oder Sportexperte.

(weiterlesen …)

     superhouse          

Samstag, 12. Mai 2012

Café Pop mit Superman: An der Carrera Septima.

     pferdestärken          

Freitag, 11. Mai 2012

Bogotá: Gegensätze im Straßenbild.

     toxicoma          

Donnerstag, 10. Mai 2012

 


Ob da jemand in Bogotá auch mal deutsches Fernsehen geschaut hat?

     ¡Gooooooooooooooolazo de Santa Fe!          

Dienstag, 8. Mai 2012

Live aus der Reporterbox: Am Samstag spielten Independiente Santa Fe (aus Bogotá) gegen Real Cartagena. Bei der Sendung “Rock and Gol” mit dem catchy Slogan “más pasión y menos técnica”, den man glaub ich auch so versteht (läuft auf radioactiva) war ich als Gast dabei. Samt ¿starken? on-air-Auftritten á la: Was sagt denn der Deutsche dazu? Was haben Omar Perez und Arjen Robben gemeinsam? Und kann man die Bayern jetzt auch Real de Munich nennen?

Wir, also die Heimmannschaft Santa Fe, haben zum Glück 5:0 gewonnen. Spiel hin oder her: Erstens war die Aussicht vom Stadion auf die Stadt großartig und zweitens stimmt das schon mit dem “más pasión” und “menos técnica”. Nur die ganzen Werbeslogans und Kaufrausch-Jingle-Sprüche hätte Moderator Rafael Cifuentes fast nicht untergebracht.