Ende Oktober wurde der Student Carlos Cuevas erschossen, kurz nachdem er ein Gebäude der philosophischen Fakultät der Universidad Autónoma de México in Mexiko Stadt verlassen hatte. Er ist eines der rund 50.000 Opfer des mexikanischen Drogenkrieges der vergangenen fünf Jahre.
Drogenkrieg in Mexiko: Die meisten Morde gibt es im Norden Mexikos, in den Anbaugebieten und an den Schmuggelrouten. Längst aber ist der blutige Konflikt auch in großen Städten, den kulturellen Zentren und eben auch an den Universitäten angekommen – wie die Ermordung des Studenten Carlos Cuevas zeigt.
Initiativen für den Frieden werden bedroht
An den mexikanischen Hochschulen wird überlegt, wie man der Gewalt der Kartelle begegnet. An Mexikos größter Hochschule hat sich nun ein Forum für die Demilitarisierung des Landes gegründet. Zuerst sah es so aus, als ob es nur eine weitere unbedeutende Initiative für den Frieden wäre, bis die Polizei einen Studenten der Universität von Kugel durchsiebt am Straßenrand fand.
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